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 Fotos      Verfasst am: 06.06.2012, 21:51       Nach oben   


Bildergalerie der FR vom Brunnenfest 2012

Das Feuerwerk von Oberursels Innenstadtwildnis aus fotografiert (zum Vergrössern auf das Bild klicken):

Fotos in facebook.de Brunnenfest am Sonntag abend, 03.Juni 2012: (fast) alle Stände.
https://www.facebook.com/media/set/?set=oa.430821700283269&type=1


       Verfasst am: 01.06.2012, 06:44       Nach oben   


Mehr Informationen unter
http://www.vereinsring-oberursel.de/second/index.php?main=brunnenfest


 Brunnenfest 2012      Verfasst am: 01.06.2012, 06:42       Nach oben   


Artikel der TZ vom 06. Juni 2012, 03.25 Uhr (letzte Änderung 06. Juni 2012, 05.03 Uhr)
Regen vermiest Bilanz nicht
Vereinsring, Schausteller und Polizei sind zufrieden mit dem Brunnenfest
Das Brunnenfest 2012 ist vorbei, doch auch wenn der ausrichtende Vereinsring schon aufs nächste Jahr blickt, gibt es über die zu Ende gegangene Veranstaltung noch einiges – Gutes – zu sagen. Und ein König wurde ja auch noch gekrönt.

Oberursel.
Der Markplatz ist das Herzstück des Brunnenfests. Foto: Reichwein
"Gut, danach ist davor" – Bernard Rehmer, der Vorsitzende des Brunnenfest-Ausschusses des Vereinsrings, ist in Gedanken schon beim Brunnenfest 2013, für das die Planungen im Spätherbst beginnen und bei dem es auch wieder den Brunnenfestlauf am Sonntagmorgen geben soll.

Rehmer und seine Mitstreiter vom Vereinsring, der das Brunnenfest ausrichtet, sind nicht nur eingespielt, sondern wissen auch, dass schlechtes Wetter mal dazugehört. Der Regen vom Sonntag und Montagabend hat die Brunnenfest-Bilanz 2012 auch kaum getrübt: "Wie sind sehr zufrieden, alles hat gut funktioniert", sagt Rehmer auf TZ-Anfrage. Auch die Schausteller hätten sich positiv geäußert.

Eine Besucherzahl will Rehmer nicht schätzen – ebenso wenig wie die Polizei. Und noch eines haben Vereinsring und Ordnungshüter gemeinsam: Sie loben, dass das Sicherheitskonzept aufgegangen ist. Polizei, Ordnungsamt, freiwillige Polizeihelfer und Sicherheitsdienste der Schausteller haben an einem Strang gezogen und im Ernstfall rechtzeitig interveniert.

Allzu viel war allerdings ohnehin nicht zu tun, was nach Einschätzung von Polizei-Sprecher Siegfried Schlott auch mit den Wetter zu tun hat. "Wir mussten lediglich einige Platzverweise aussprechen", sagte Schlott.

Auch Bernard Rehmer freut sich, dass alles friedlich geblieben ist – und auch darüber, dass sein Handy während des viertägigen Festes nur selten klingelte und er kaum Beschwerden annehmen musste.

Er habe sich zum Beispiel über das gute Angebot in der Ackergasse gefreut, sagt Rehmer. Von dort über die Eppsteiner Straße habe es eine gute Verbindung zur Oberen Hainstraße gegeben.


Opas tolles Stöffche
Am Montagabend gab es übrigens noch mal einen Höhepunkt: Der Gewinner des hessischen Apfelweinwettbewerbs wurde bekanntgegeben. 15 Apfelweinkönige aus Hessen waren mit ihren selbst gekelterten Schoppen angetreten – gesucht wurde sozusagen der König der Könige. Als solcher darf sich nun Peter Mankel von den Apfelweinfreunden Rhein-Main bezeichnen. Hendrik Docken alias Hendoc, einer der Organisatoren des Wettbewerbs, sprach von einer "bestechenden Fruchtnote" des Sieger-Ebbelweis. Der Sieger aus dem Rodgau hatte übrigens gleich doppelt Grund zur Freude, war er in der Nacht zum Montag erstmals Opa einer Enkelin geworden. Zweiter wurde Pit Jungels aus Niederjosbach.

Der Wettbewerb hatte sich übrigens als Attraktion entpuppt: sage und schreibe 248 Frauen und Männer wollten die Stöffche testen.she (she)


Artikel der TZ vom 03. Juni 2012, 21.40 Uhr (letzte Änderung 05. Juni 2012, 04.02 Uhr)
So gut schmeckt das Brunnenfest
Ob Hundesportschnecken oder Kirchenpizza, Fußballerspieß oder Familienbowle – beim Brunnenfest gibt es feste kulinarische Größen, auf die sich Stammbesucher jedes Jahr freuen. TZ-Mitarbeiterin Michelle Spillner hat daher bei ihrem Rundgang über das Fest auf das Kulinarische geachtet.
Achtung – Lesen macht Appetit...

Oberursel.
So ein Spieß gehört zum Brunnenfestbesuch einfach dazu.
Das denken sich auch Christin und Anja.
Fotos: Reichwein/Spillner
"Ein Brunnenfest ohne Schnecken ist kein Brunnenfest", grummelt ein Besucher, während er sich am "Schneckenhaus" des Sportvereins der Hundefreunde eine Weinbergschnecke auf Canapé in den Mund schiebt und im Imbissstand plötzlich ob der langsamen Tiere Hektik ausbricht: "Schnecken!", fordert Ellen Meirer durch die geöffnete Hüttentür lautstark Nachschub. Aber keine Sorge, es ist noch genug da. Burkhard Weber steht geduldig am Ofen – "Keine Ahnung, was das für ein Ofen ist" – und wacht über den Garprozess. Sieben Minuten braucht das Canapé samt Kriechtier, bis es verzehrbereit ist. Die Schlange am Stand der Hundefreunde reißt nicht ab.

Und so bilden sich vor den meisten Ständen der Oberurseler Vereine Schlangen von Leuten, die auf dem Brunnenfest das essen wollen, was sie jedes Jahr dort essen. Die Vereine decken mit dem Fest einen üppigen Tisch an Delikatessen. So viel Auswahl hat man selten. Brunnenfestkenner lassen den Schmaus der Vereine nicht aus – sie bestehen darauf.

Als die DLRG vor drei Jahren ausnahmsweise keinen frittierten Blumenkohl anbot, weil sich niemand gefunden hatte, der 50 Blumenkohlköpfe in kleine Röschen schneiden wollte, da gab es Protest von den Stammgästen – aber nicht nur Protest, sondern auch den Start einer Rettungsaktion. "Da haben Stammgäste ihre Adressen hinterlassen und angeboten, im nächsten Jahr beim Schnippeln zu helfen, Hauptsache, der Blumenkohl stirbt nicht aus", berichtet Claudia Sterzel, Geschäftsführerin der DLRG, die gerade Tomatennachschub beim Türken geholt hat.



Bankkauffrau baut Burger
Sassa Bernhardt baut Burger bei der DLRG.
Der Blumenkohl ist seit Jahren ebenso beliebt wie die Burger in verschiedenen Variationen. Am DLRG-Stand werden sie Station für Station zubereitet. Robert König, der stellvertretende Vorsitzende, brät die Hackfleischfladen, und Sassa Bernhardt – eigentlich Bankkauffrau – baut die Burger. Erst Senf und Ketchup auf beide Brötchenhälften, dann Salat, Tomate und Gurke dazu, obendrauf das Fleisch. "Und wenn es etwas schärfer sein soll, dann kommt noch Chili dazu", erklärt sie. Seit Jahren ist sie dabei, hat Übung. 40 Burger baut sie pro Stunde, das macht eineinhalb Minuten pro Burger. Nicht schlecht.

Unverzichtbar auch die Fleischspieße des SC Eintracht. 70 Zentimeter sollen die angeblich lang sein, behauptet Udo Peschke vom Verein. "Aber Männer verschätzen sich ja gerne mal, wenn es um Länge geht", wirft eine Besucherin augenzwinkernd ein. Und ob es stimmt, dass die Fußballer ein Patent auf die Marinade für die Spieße angemeldet haben, das sei auch dahingestellt. Aber es stimmt: 200 Gramm schwer ist ein Spieß, und die Dinger schmecken lecker. Pausenlos gehen sie – gekrönt von einem Brötchen – über den Tresen. 5 Euro das Stück.














Ellen Meirer und Burkhard Weber servieren Weinbergschnecken.
"Die kaufen wir ein", gibt Peschke zu und witzelt: "Und wir geben sie nur ungern her."
Peschke und Uwe Kreiling meistern den Verkauf mit flotten Sprüchen und Unterhaltungswert, während Karlheinz Pleines, Christoph Würz und Dirk Lindner den Heizerjob machen – am Grill herrschen abenteuerlich heiße Temperaturen. 100 Spieße garen da gleichzeitig, schön der Reihe nach von rechts nach links, von roh bis gar. "Die Leute suchen nach unserem Stand", weiß Peschke. Wie viele Spieße sie auf dem Fest Jahr für Jahr verkaufen, das wissen die Sportler gar nicht so genau. "Sind Sie vom Finanzamt"?, scherzt einer und reicht den nächsten Spieß über den Tisch.

Die Initiative Opferdenkmal – zum ersten Mal beim Brunnenfest dabei – hat sich direkt ins "Vereinsbüfett" eingereiht und serviert Karottenkokossuppe nach einem Rezept von Karin Abels. "Mal sehen, wenn es gut läuft, könnte es das nächstes Jahr wieder geben", sagt sie. Und wenn nicht: "Dann kann ich noch andere Suppen", verspricht sie. Zehn Liter hat sie für den Anfang gekocht, und das Lob der Esser ist ihr sicher. So wäre das Brunnenfest also um eine Leckerei mit Kultcharakter reicher.















Bowle ist Familiensache
Bei Familie Fydrik gibt es seit Generationen Erdbeerbowle.
Mehr noch als Kult ist das, was die Familie Fydrik seit über 30 Jahren auf die Beine stellt. Bowle mit frischen Erdbeeren ist der Renner. Die ganze Familie mischt in der Strackgasse mit – quasi in vierter Generation. Die Jüngsten sind die sieben Monate alten Zwillinge Fyn und Emma.

Eine ebenso lange Tradition hat die Pizza bei St. Ursula. Christian Ruzicka schiebt das x-te Blech in den Ofen und hat keine freie Minute. Gemeinsam mit Markus Schmidt und Alfons Happel bereitet er seit Jahren die Pizza zu und steht dann vier Tage lang am Pizzaofen. "Wir machen 150 Bleche à 15 Stücke", rechnet er vor und strahlt trotz der vielen Arbeit. "Das macht Spaß, sonst könnten sie es gar nicht machen." 150 Kilo Mehl, 120 Kilo Käse und 20 Packen Schinken werden da verarbeitet. "Die Leute kommen wegen der Pizza her, nicht wegen des Biers oder der Kirche. Das gibt es nur einmal im Jahr – und das schmeckt auch nur auf dem Brunnenfest so gut", weiß Pfarrer Reinhold Kalteier.

Brigitte Kaiser, Vorsitzende des Festausschusses, hat alles für einen reibungslosen Ablauf organisiert. So hat sich in diesem Jahr mit dem Umzug in den Innenhof auch der Ursula-Treff als Küche bewährt. Und Pfarrer Kalteier ist auf seine Leutchen stolz. Das ist für ihn aber kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Gemeinsam mit Pfarrer Andreas Unfried hat er das Bier gezapft. "Das läuft hier vereinsübergreifend, jeder hilft mit." Ruzicka ergänzt: "Das fördert auch den Zusammenhalt", und er nährt damit den Gedanken: Nächstenliebe geht durch den Magen.


Bericht der FR vom 05.06.2012
Brunnenfest
Basisdemokratisch feiern
Von Jürgen Streicher


Das Brunnenfest ist lokal und international, traditionell und modern.
Foto: Rolf Oeser
Für die Einen ein Hort der Seligkeit, für die Anderen die geilste Stadt der Welt: Nach vier Tagen mit wechselhaftem Wetter, Feuerwerk zum Finale und vor allem vielen waschechten Orschelern endet das Brunnenfest.

Für die Einen ein Hort der Seligkeit, für die Anderen die geilste Stadt der Welt: Nach vier Tagen mit wechselhaftem Wetter, Feuerwerk zum Finale und vor allem vielen waschechten Orschelern endet das Brunnenfest.

Die breite Brust von Vater Harry dient als Unterlage. „Für Johannes“ schreibt Brunnenkönigin Vanessa I. auf Wunsch der rasch über den Marktplatz herbeigeeilten Mutter auf eine Autogrammkarte mit ihrem Konterfei. Mit goldener Farbe. Das Fest – so jäh fast komplett unterbrochen in seiner gewohnten Abfolge am regenreichen Sonntag – kehrt Montagmittag zur Normalität zurück. Da macht die Regentin – noch mit Tuch und Jacke um die Schultern – wieder trockenen Fußes ihre Runde. „Heut’ lasse mer noch mal die Wutz raus, oder?“, sagt sie ein paar Minuten später bei einem kurzen Auftritt in Alt Orschel. Den ganzen Tag wird tatsächlich gefeiert. Am Abend macht die Kiss-Tribute-Band auf der FR-Bühne mächtig Stimmung. Sie hat schon beim Hessen-Rockt-Wettbewerb gewonnen und die Massen zum Hüpfen gebracht. Mit einem Feuerwerk über der Altstadt ist die Vier-Tage-Party dann am späten Abend zu Ende gegangen.

Das Brunnenfest 2012 in Bildern


Der Seniorenclub auf dem Marktplatz zelebriert das 33. Brunnenfest am Mittag auf seine Weise. Mit Apfelwein aus dem Bembel und Brezeln, gesponsert vom Vereinsring, der auch die Mundschenke stellt. Elfriede Neumann lässt sich das als „echt Orscheler Mädsche“, wie sie sich stolz nennt, nicht entgehen. Um Gongschlag 12 der zweite Äppler, das hat Tradition für die 81-Jährige, die ganz in der Nähe des Festareals aufgewachsen ist. Früher hat die Stadt die 50-Jährigen zum Frühschoppen auf den scheppen Marktplatz eingeladen, heute heißt er Senioren-Frühschoppen, es geht geordnet zu auf der Schräge zwischen Vortaunusmuseum und Stadtbücherei. Der Bürgermeister entschuldigt sich fürs schlechte Wetter am Vortag und zieht schnell weiter.

Um 12 Uhr mittags brodelt es schon gewaltig in der Ursuppe des Brunnenfestes
Denn das Herz des Brunnenfestes schlägt nur ein paar Meter entfernt in der Straußwirtschaft von Jörg und Tini Steden. Alt-Orschel, der Name steht ein bisschen auch fürs Programm. Für ein paar Stunden ist der stets geschmückte Hof aus der Zeit genommen. Eine Insel der Seligen, die hier standesübergreifend alle Jahre wieder Rituale praktizieren, ohne sie jemals so zu nennen. Ein Hort der Seligkeit für Ratsherren und Ex-Bürgermeister, für Pfarrer und Ortspolitiker, Handwerker und Banker, für Sportler und alle, die so gerne den Geist von „Orschel, der geilsten Stadt der Welt“ heraufbeschwören.

Rudi Grossmann kann das, der Urvater der Bommersheimer Kerb, der um die 75 Jahre alte „weltweit älteste Kerbebursch“, wie Ex-Staatssekretär Gerd Krämer weiß. Der sich wie viele andere Ex-Irgendwas mit Basecap und im Freizeit-Outfit sichtlich wohlfühlt unter dem gemeinen Volk. Rudi Grossmann kann nicht singen, aber er singt wunderbar das „Orschel-Lied“ mit Waterkant-Einschlägen. Auch das Jungvolk jubelt ihm zu. Schon fünf Meter von der kleinen improvisierten Bühne entfernt versteht ihn niemand, aber das macht nichts.
Unter dem Plexiglasdach wird es warm, das Fest hat nach dem Regentief mit nahezu Totalausfall am Sonntag allmählich wieder Fahrt aufgenommen. In Alt Orschel wird am Montag wieder mal die Ursuppe angerührt. Ganz basisdemokratisch.

In Alt Orschel entscheidet das Volk über das Programm
Hier entscheiden nicht die Ratsherren, zu denen Gastgeber Jörg Steden ja auch gehört, über das Programm, sondern das Volk gibt den Ton vor. Nicht einmal „die Schüssel“, der allseits beliebte beleibte Comedian bekommt Rederecht, sein Ausflug ans Mikro ist kurz. „Ich weiß, ihr wollt saufen, schwätzen, feiern...“ Der Rest geht im Gejohle unter. Peter Schüßler kann schnell zurück zu Rippchen und Geripptem.

Am Montag gehört das Brunnenfest den Orschelern. Auch so ein Gedanke hinter dem Bürger-Frühschoppen. Hier sind sie unter sich, auch wenn sie das Fest sonst gerne mit vielen Auswärtigen teilen. Der Unbedarfte wird die Keimzellen nur durch Zufall finden, weil es um die Mittagszeit nur an wenigen Plätzen stattfindet. Im Brauhaus-Biergarten etwa, beim Schwanen-Wirt hinter dem Torbogen Richtung St. Ursula und eben in Alt Orschel.

Dort, wo sie plötzlich den Refrain von einem alten italienischen Partisanenlied anstimmen, weil es ein Spontan-Einsatz auf der Bühne so vorgibt. Bella Ciao für das 33. Brunnenfest, das diesmal in der Mitte einen Tag an den Dauerregen verloren hat.


Das Brunnenfest 2012 in Bildern

Artikel der TZ vom 01. Juni 2012, 22.10 Uhr (letzte Änderung 02. Juni 2012, 04.29 Uhr)
Heimatfest statt Hessentag
Gestern Abend hat das 33. Brunnenfest begonnen – Guter Zuspruch zum Auftakt
So schnell kann sich der Standpunkt ändern: Vor einem Jahr war der Hessentag das Maß aller Dinge. Jetzt heißt es eher: Was ist schon Wetzlar gegen Oberursel?

Oberursel. Hoch die Humpen: Fritten-Toni Sascha Kammerer (links) und Peter "die Schüssel" Schüßler zeigten sich beim Brunnenfest-Auftakt gut gelaunt. Sie waren beim Karnevalverein Frohsinn als Show-Griller angetreten. Fotos: Reichwein"Orschel nennt man Brunnenstadt, weil es hier viele Brunnen hat" – klar, dass Brunnenkönigin Vanessa I. ihre Rede zur Eröffnung des Brunnenfests in Reimform hielt, ist sie doch als Mitglied des Bommersheimer Carneval Vereins (BCV) bekannt. Allerdings stand die Regentin samt Brunnenmeister und Papa Harry Hecker gestern Abend nicht in der Bütt, sondern auf der Bühne am Marktplatz.

Dort eröffnete sie gemeinsam mit Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD), Rolf Steinhagen als Chef des ausrichtenden Vereinsrings, musizierenden Gästen aus der russischen Partnerstadt Lomonossow sowie hessischen Gast-Hoheiten das 33. Heimatfest. Vanessa ist allerdings schon die 34. Brunnenkönigin, denn im vergangenen Jahr gab es bekanntlich wegen des Hessentags kein Brunnenfest.

Ja, der Hessentag. Die Supersause vom vergangenen Juni war gestern wieder in den Köpfen, nicht zuletzt weil gleichzeitig das Landesfest in Wetzlar begonnen hat. Wie Rathauschef Brum sagte, war er gestern häufig gefragt worden, warum er nicht in Wetzlar sei. Brums Antwort war eindeutig: "Hier ist unser Standort." Will heißen: "Wir feiern in Oberursel."

Der Fassanstich war für Ersten Stadtrat Christof Fink kein Problem. Brunnenkönigin Vanessa I. und Brunnenmeister Harry sahen anerkennend zu.Der Bürgermeister dankte allen, die beim Fest mitwirken, und gab sich entspannt. "Weil ich nicht den Anstich machen muss." Der obligatorische Anstich des ersten Bierfasses oblag dem neuen Ersten Stadtrat Christof Fink (Grüne). Der meisterte seine Aufgabe souverän. Ratz, fatz floss das Bier.

Zu trinken gab‘s freilich nicht nur vor der Bühne, sondern überall in der Altstadt. Das Fest war schon am ersten Abend gut besucht, der Marktplatz ordentlich gefüllt.

Wer sich auf einmal in einer Show wähnte, hatte noch nicht zu tief ins Glas geschaut, sondern Recht. Die Schüssel (Kabarettist Peter Schüßler) und Fritten-Toni (Sascha Kammerer) blödelten als Show-Griller am Stand des Karnevalvereins Frohsinn. "Hier gibt‘s die best Worscht", tönte es auf Frankfurterisch, und im nächsten Satz definierte das Duo in gleicher Mundart seine Rolle mit Anspielung auf ein altes Politikum: "Am scheppe Marktplatz sin mir die Marktschreier."

Der Auftritt von Schüßler und Kammerer war nur der Auftakt einer Reihe von Attraktionen, die die Gäste bis Montagabend im Herzen der Stadt erleben können. Ein Besuch dürfte sich lohnen, kann das Brunnenfest 2012 doch mit einem Rekord aufwarten: Wie Bernard Rehmer, der Vorsitzende des Brunnenfest-Ausschusses, unlängst berichtet hatte, können die Feiernden dieses Mal 116 Stände ansteuern – so viele wie noch nie zuvor.

Ein gutes Zeichen im Jahr eins nach dem Hessentag, zu dem bekanntlich 1,375 Millionen Besucher gekommen waren. Dass es so viele an den vier Brunnenfesttagen kaum werden, war auch Rolf Steinhagen klar. Aber egal – Heimatfest statt Hessentag macht auch Spaß. Vanessa I. formulierte es zum Abschluss ihrer Rede so: "Auf das Brunnenfest ein Toast, hoch das Glas, getrunken – Prost!"she (she)



Artikel der Taunuszeitung vom 31. Mai 2012, 18.31 Uhr (letzte Änderung 01. Juni 2012, 04.07 Uhr)
Boxevent zum Brunnenfest
Nicht an Pfingsten und auch nicht im Biergarten des Oberurseler Brauhauses wie von 2004 bis 2010, sondern auf der Theresienwiese bei Heinrich Wirtz (Ackergasse 25) im Stadtzentrum findet am Brunnenfest-Sonntag um 11 Uhr die nächste Open-Air-Veranstaltung des Amateur-Box-Clubs Oberursel statt.

Oberursel. Sein Leberhaken entschied in Offenbach: Viktor Laznicka.Dort feierte 2011 das Boxen beim Ländervergleich Hessen kontra Auswahl Breslau Premiere. Dieser Kampf fand an Pfingstsamstag in Offenbach erneut statt, wobei die Hessen klar mit 18:9 siegten. Nach jetzigem Stand werden die Gäste vom KS Gwardia Wroclaw 2013 wieder in Oberursel in den Ring klettern.

Am Brunnenfest-Sonntag dürfen sich die Boxfans zur Frühschoppenzeit auf bis zu 15 Kämpfe freuen. ABC-Coach Olaf Rausch hat die Oberurseler Lokalmatadoren Kaan Köksal (Schwergewicht/stürmt auch als Fußballer für Verbandsligist Klein-Karben), Bruno Zuber (Mittelgewicht), Christian Lacko (Halbweltergewicht), Fatih Akkay (Weltergewicht Jugend), Viktor Laznicka (Leichtgewicht Junioren), Vitali Kuznycauv (Federgewicht Junioren), Oliver Jahn (Federgewicht Schüler), Amazone Naomi Mannes (Weltergewicht) und den erst 10-jährigen Debütanten Lukas Fries (im Papiergewicht, bis 34 kg) nominiert. Rausch: "Finden wir für Lukas keinen Gegner in der entsprechenden Gewichtsklasse, wird er ein Sparring absolvieren."

Laznicka war in Offenbach gegen Breslau im Einsatz und konnte dort vor über 300 Zuschauern in der Boxhalle am Offenbacher Hafen den Polen Alan Boruta mit einem Leberhaken bezwingen. Für Fatih Akkay gab es in dessen Gewichtsklasse keinen Gegner. sp




Artikel der Taunuszeitung vom 30. Mai 2012, 18.51 Uhr (letzte Änderung 31. Mai 2012, 04.08 Uhr)
Beim Brunnenfest gibt‘s den Blattgold-Bembel
Er rinnt einem süffig durch die Kehle und erfrischt, der Apfelwein. Doch der Stöffche-Kenner weiß, Apfelwein ist nicht gleich Apfelwein. Die besten hessischen Erzeugnisse können auf dem Brunnenfest probiert werden.

Oberursel. Hendrik Docken präsentiert nur eine von insgesamt 15 Ballonflaschen, in denen preisgekrönte Apfelweine schlummern und von den Besuchern des Brunnenfestes probiert werden können. Das beste Stöffche wird mit dem vergoldeten Bembel ausgezeichnet. Foto: Priedemuth Es gibt eine Kelterei, die wirbt mit dem Slogan "Das beste, was ein Apfel werden kann" und meint damit das hessische Kultgetränk Apfelwein. Hendrik Docken und Johannes Döringer leben diesen Slogan und machen seit 15 Jahren ihr Stöffche selbst. Doch nicht nur das, 1997 rief Hendrik Docken gemeinsam mit Jörg Steden und dem mittlerweile verstorbenen Oliver Pfuhl die Oberurseler Apfelweinmeisterschaft ins Leben, die seitdem bei jedem Herbsttreiben am St.-Ursula-Brunnen stattfindet. Jeder Orscheler, der noch selbst keltert, kann teilnehmen und seinen besten Schoppen dort von den Bürgern verkosten lassen.

Ziel ist natürlich, Oberurseler Apfelwein-König zu werden, so wie Frank Grimmer im vergangenen Jahr. Beim Hessentag 2011 wurde dem beliebten Wettbewerb die Krone aufgesetzt, indem die hessischen Könige ihren Gewinner-Schoppen zur Beurteilung stellten.

"Die Aktion kam so gut an, dass wir in diesem Jahr zum Brunnenfest wieder eine Verkostung anbieten", so Docken, der die Tradition des Selbstkelterns aufrechterhalten möchte. Insgesamt 15 hessische Apfelwein-Könige sind in diesem Jahr dabei. Probieren kann man die erlesenen Getränke am Stand von Docken und Döringer an der Ecke Vorstadt/Rathausplatz. Gegen einen Beitrag von 5 Euro kann jeder Besucher einen Probier-Becher von jedem Apfelwein bekommen und dazu eine Stimmkarte. Das Volk wählt sozusagen den Kaiser unter den Königen.

Der Gewinner erhält einen von Hand gefertigten Bembel mit Blattgoldverzierung. Wer testen möchte, kann schon morgen nach Eröffnung des Brunnenfestes starten. Die Aktion läuft bis Sonntagabend. Über Nacht werden die Stimmzettel ausgewertet und der Sieger am Montag um 20 Uhr verkündet.


König aus Kelkheim

Martin Henkel aus Kelkheim ist der amtierende König und möchte seinen Titel natürlich verteidigen. Er tritt unter anderem gegen Mitstreiter wie Friedrich Maiß aus Mühlheim, Dieter Engel aus Wiesbaden und Werner Eckert aus Büdingen an – überall in Hessen wird ein gepflegter Schoppen gepetzt.

Rund 20 Liter muss ein Apfelwein-König zur Verfügung stellen, um teilnehmen zu können. Als weiteres Kriterium gilt: Es soll nach dem Wehrheimer Reinheitsgebot gekeltert werden. Das bedeutet künstliche Zusätze wie Farbstoffe und das Zufügen von Zucker, Honig oder Zuckerersatzstoffen sind tabu. Dagegen kann ein Apfelwein mit anderen Früchten wie Speierling, Quitte oder Schlehe kombiniert werden.csc (csc)


Artikel der Taunuszeitung vom 29. Mai 2012, 19.11 Uhr (letzte Änderung 30. Mai 2012, 04.41 Uhr)
Feiernd dem Frohsinn helfen
Karnevalverein lockt mit neuem Angebot zum Brunnenfest – Einbruch ins Clubhaus hat Folgen
Zeit für Veränderungen: Wer am Brunnenfest beim Karnevalverein Frohsinn haltmacht, wird überrascht sein. Zum Beispiel darüber, dass ein Gedeck nicht zwingend aus Bier plus Schnaps bestehen muss . . .
Oberursel. Vor gut drei Wochen war dem Karnevalverein Frohsinn gar nicht zum Lachen zumute. Wie berichtet hatte ein jugendliches Trio im Vereinsheim der Narren gewütet und dabei einen Schaden von mehreren Tausend Euro angerichtet (siehe ZUM THEMA). Klar, dass der Club in dieser Zeit für Unterstützung besonders dankbar ist. "Die beste Art, uns zu helfen, ist, uns beim Brunnenfest zu besuchen", sagte Pressesprecher Gerd Krämer bei der Vorstellung des Festprogramms.

"Das Brunnenfest war schon immer ein wichtiges wirtschaftliches Standbein des Vereins", sagte Vorsitzender Stephan Remes. Nun, nach dem Einbruch, seien die Einnahmen umso wichtiger. Inklusive Auf- und Abbau leistet der knapp 500 Mitglieder zählende Frohsinn beim Brunnenfest etwa 1000 Arbeitsstunden.

Dafür, dass die Besucher auf den Marktplatz kommen – das Brunnenfest auf dem Vereinsgelände am Heidegraben gibt es übrigens erst 2013 wieder –, tut der Verein einiges und wirbt mit einem neuen Konzept. "Der Geschmack des Publikums und die Situation am Marktplatz sind anders als vor 30, 20 und 10 Jahren", meint Remes.

Illuminierter Stand
So kommt der Frohsinn-Stand am Marktplatz/Ecke Eppsteiner Straße schon optisch anders daher, mit Sektstand, eigenem Fußboden und Illumination. Sektstand? Ja, denn bei den Narren gibt‘s in diesem Jahr mehr Wein und Sekt als bisher. Das heißt konkret: mehr als zehn verschiedene Weine sowie Sekt in Weiß und Rosé und auch alkoholfrei. Bier gibt‘s natürlich nach wie vor. Der Verein verspricht sich davon, dass auch Gruppen bei ihm verweilen, von denen die eine Hälfte Bier, die andere Wein bevorzugt.

Für jeden etwas dabei – das gilt auch für das Programm, das am kommenden Freitag mit einem Show-Grillen (18 bis 21 Uhr) beginnt. Kabarettist Peter Schüßler alias Die Schüssel und Sascha Kammerer alias Fritten-Toni wollen das Publikum nicht nur unterhalten, sondern auch ansprechen. Wer also die Aufforderung hört, er könne eine Wurst vertragen, ist in einer Show zwischen Event-Gastronomie und Marktschreier-Wettbewerb gelandet.

Für Samstagmittag hat der Frohsinn befreundete Karnevalisten, Unterstützer und Vertreter des öffentlichen Lebens zum Narren-Stammtisch eingeladen, am Spätnachmittag gibt es für Freunde des Vereins eine Weinprobe. Eine Longdrink-Bar lockt, wie schon am Freitag, von 20 Uhr an jene, die beispielsweise Lust auf einen Cuba Libre haben.

Kuchen und eine Kaffee-Flatrate – einmal zahlen, so viel trinken, wie man möchte – sollen am Sonntag von 14 bis 16 Uhr zum Bleiben animieren. Von 17 bis 19 Uhr sowie am Montag von 19 bis 20.30 Uhr ist dann Happy Hour, in der das Bier (0,3 Liter) nur 1,50 Euro kostet.

Etwas Besonderes gibt‘s am Montag von 11 bis 14 Uhr: den Frohsinn-Gedeck-Frühschoppen. Wobei ein Gedeck nicht aus Bier und Schnaps bestehen muss, denn auch Schwangere und Kinder sollen auf ihre Kosten kommen. Was Alkoholfreies ist also auf jeden Fall dabei, für die Kleinen vielleicht ein Lolli. "Wir sind ein Fassenachtsverein, man muss nicht alles stockernst sehen", sagte Vize-Vorsitzender Freddy Wilkinson.she (she)

Artikel der Taunuszeitung vom 31. Mai 2012, 03.24 Uhr (letzte Änderung 31. Mai 2012, 05.04 Uhr)
Star Flyer ist angekommen
Oberursel. Na, wer traut sich einzusteigen? Gestern hat der Aufbau des Star Flyers begonnen, schon morgen können Mutige damit fahren. Foto: PriedemuthZugegeben, schwindelfrei muss man sein, wenn man in den Star Flyer einsteigt – aber die Höhe macht ja auch den Reiz dieses ganz besonderen Fahrgeschäfts aus. 50 Meter hoch ist der Kettenflieger, der seit gestern aus dem Festplatz Bleiche steht und bei dem die Besucher beim Brunnenfest, das am morgigen Freitag eröffnet wird, ordentlich Adrenalin pumpen dürfen. Das dürfte zweifellos geschehen, denn wer drin sitzt, wird fast waagrecht durch die Luft geschleudert, bei einer Geschwindigkeit von bis zu 80 Kilometern pro Stunde – sagen zumindest Erlebnisberichte von solchen, die den Star Flyer auf dem Münchner Oktoberfest ausprobiert haben.

Natürlich wird es von Freitag bis Montag in Oberursel aber auch viele weitere Fahrgeschäft-Attraktionen geben. Etwa den Breakdancer, die Drop Zone und den Skipper. sbm (sbm)


Artikel der Taunuszeitung vom 25. Mai 2012, 03.24 Uhr (letzte Änderung 25. Mai 2012, 05.01 Uhr)
Mit dem Bus zum Brunnenfest
Oberursel. Während des Brunnenfestes sind die Parkhäuser Altstadt, Stadthalle und City-Parkhaus von Mittwoch, 30. Mai, bis Dienstag, 5. Juni, durchgehend geöffnet. Wegen der beschränkten Parkplatzkapazitäten wird jedoch empfohlen, während des Brunnenfestes die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Aus diesem Grund wurde auch der Abendbusverkehr auf einen 30-Minuten-Takt verstärkt. Letzte Abfahrt der Buslinien 44 und 45 am Oberurseler Bahnhof ist um 0.33 Uhr.


Bericht der FR vom 30.05.2012
Endlich wieder Brunnenfest
Die FR sorgt für fetzige Musik

Kirche und Königin machen gemeinsame Sache und eröffnen das Fest. So soll es sein, unter doppeltem Protektorat kann die große Sause in der Altstadt am Freitag beginnen und mit künstlichen Blitzen und Feuer am Himmel am Montagabend zu Ende gehen. Nach einem Jahr Abstinenz wegen des Hessentags dürfen sich die Oberurseler und ihre Gäste auf das nunmehr 33. Brunnenfest freuen. Der ökumenische Gottesdienst mit anschließendem Grußwort von Brunnenkönigin Vanessa I. beginnt am Freitag um 18 Uhr auf dem Marktplatz.

Brunnenfest also, Straßenparty zwischen Vorstadt und St.-Ursula-Kirche, zwischen Marktplatz und Bleiche, in Höfen und Hinterhöfen, in Gassen und auf Plätzen. Mit Live-Musik der unterschiedlichsten Stilrichtungen, mit Rockern, Barden und Chören fürs Gemüt. Die Frankfurter Rundschau sorgt an ihrer Bühne auf dem Marktplatz für Stimmung. Freitag ab 19 Uhr ist da die Soulsängerin Kaye-Ree zu hören, ab 21 Uhr die Band Seven Hell. So geht es weiter bis zur Kiss-Tribute-Band, die am Montag um 20 Uhr auf der FR-Bühne rockt.

An die 120 Stände listet der Vereinsring auf – Organisationen, Vereine, Privatleute und gewerbliche Anbieter. Das Brunnenfest bietet Gelegenheit zur Präsentation und zur Aufbesserung der Vereinskasse, zum Schaulaufen vor großem Publikum, denn Zehntausende werden erwartet. Ob Karnevalverein Frohsinn oder der Lions Club, das Netzwerk für Menschen mit Behinderung oder hoffnungsvolle musikalische Talente – viele nutzen die Gelegenheit, sich vorzustellen.

Vorneweg die Königin, Vanessa I. aus dem Bommersheimer Hause Hecker, der man an den Festtagen überall begegnen kann. Ihr Brunnenfest-Programm beginnt am Freitag schon um 11 Uhr mit einer Autogrammstunde in einem Bankhaus am Epinay-Platz. Einen besonderen Höhepunkt wird sie am Samstag um 11 Uhr erleben – die Weihe ihres Brunnens. Wie alle ihre Vorgängerinnen bekommt sie symbolisch einen Brunnen, es wird der frisch restaurierte Marienbrunnen an der Königsteiner Straße sein, den der Selbstständigenverband Fokus O. der Stadt zum Hessentag geschenkt hat.

Hessischer Apfelweinkönig wird nach drei Tagen Testtrinken gekürt

Was passt perfekt in ein schönes Trinkgelage? Die Kür des Hessischen Apfelweinkönigs. Wer es sein wird, wird bei der 2. Hessischen Apfelweinmeisterschaft für Hobby-Kelterer entschieden. Der König wird nach drei Tagen Testtrinken am Montag um 20 Uhr auf der Nordseite des Rathausplatzes am Stand von Jockel Döringer und Hendrik Docken gekürt, am Start sind 20 Apfelweinkönige aus Hessen. Wer zum Äppler lokale Handmade-Musik mag, sollte am Sonntag zum 12-Uhr-Frühschoppen mit „Ochs & Ochs“ kommen.

Es gibt auch wieder ein Entenrennen mit gelben Plastikküken auf dem Urselbach am Sonntagnachmittag. Und den „Bürger-Frühschoppen“ am Brunnenfest-Montag in „Alt Orschel“ am Marktplatz. Dann werden die Ratsherren lieber zum Trinken kommen, als im Rathaus zu schaffen.

www.vereinsring-oberursel.de

http://www.oberursel.de/tourismus/kultur/veranstaltungen/brunnenfest/
Brunnenfest
Im Jahr 2012 findet vom 01. bis 04. Juni wieder das traditionelle Brunnenfest statt, bei dem die Stadt Oberursel aber nur für den Festplatz, auf dem ausschließlich Schausteller mit Fahr- und Belustigungsgeschäften sowie 2 Imbissbetrieben stehen, zuständig ist. Markthändler werden grundsätzlich nicht berücksichtigt.

Veranstaltungsort
Altstadt Oberursel (Taunus), Festplatz "Auf der Bleiche" und Marktplatz

Parkmöglichkeit
Rolls Royce - Wiese
an der Hohemarkstraße, Oberursel (Taunus)
(Parkplatz-Leitsystem)
Parkplatz Schwimmbad
Jeweils am Wochenende nach Pfingsten

Veranstaltungen
Großer Vergnügungspark (Bleiche)
Vereinsaktivitäten
Live-Musik & Tanz
Programm-Podium Marktplatz
Brillant-Höhenfeuerwerk
und vieles mehr
Bewirtschaftungen
Essen & Trinken:
Stände im Festgebiet der Altstadt Oberursel sowie auf dem Marktplatz
(durch Privatbeschicker und Vereine)
Museumscafé

Brunnenfest-Abendbus
Mit dem Brunnenfest-Abendbus im 30-Minuten-Takt in alle Stadtteile


Bericht des Oberurseler Stadtmagazins in der Juni-Ausgabe 2012
No.33 Oberursel feierte jüngst dieInthronisation seiner 34. Brunnenkönigin Vanessa I. Letztes Jahr fiel dasBrunnenfest aufgrund des Hessentages aus. Doch 2012 lassen es die Orscheler in der Altstadt und auf der Bleiche wieder krachen - zum 33.Mal also.

Feier-Ecken in allen Gassen der Altstadt, Rummel auf der Bleiche, Musik- und Spaß-Events auf diversen Freiluftbühnen, Live-Acts in privaten Innenhöfen, kulinarische und musikalische Ausflüge in die ganze Welt - auch vor und nach dem Hessentag. Auf dem Brunnenfest trifft man sich zum Bummeln, Schlemmen, Schwätzen, Trinken und Feiern.

Der Wäschfraa-Brunnen an der Bleiche setzt den Anfangspunkt. Noch bis in die 50er Jahre wurde sein besonders klares Wasser zum Wäschwaschen benutzt. 1979 wurde er mit der Brunnenfigur des Oberurseler Künstlers Georg Hironymi neu gestaltet und das erste Brunnenfest gefeiert...
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Zuletzt bearbeitet von ... am 06.06.2012, 22:06, insgesamt 5-mal bearbeitet


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