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 Haushalt 2013      Verfasst am: 06.11.2012, 21:16       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema HAUSHALT 2013

01.11.2012 01:59 Uhr - Autor: ?MERLIN! - HAUSHALT 2013
. . . uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii . . .

Bürgerversammlung zum Thema "Haushalt 2013"


Viel Information - Danach noch viel mehr Fragen ...

1. Für das Jahr 2012 (zum 31.12.2012) betragen die langfristigeb Schulden ca. 43 Mio EURO.
abzgl. Tilgung = ca. 2 Mio EURO
zzgl. Zinsen = ca.1 Mio EURO

Schulden-Stand 01.01.2013: ca. 42 Mio EURO.


Was passiert mit dem Kassenkredit 2012 (ca. 20 Mio EURO) ?
Ist er zum 31.12.2012 getilgt ?

Wenn nicht, wird er zum langfristigen Kredit am 01.01.2013 hinzugerechnet ?

Dann betrüge der Schulden-Stand am 01.01.2013 ca.62 Mio. EURO.


Für das Jahr 2013 beträgt der neue Kassenkredit 45 Mio. EURO.

Wenn es dann wie in dem Jahr 2013 gehandhabt wird,
beträgt der Schuldenstand zum 01.01.2014 :

ca. 110.000.000 (110 Millionen) EURO.

oder ...?

Antworten Zitieren02.11.2012 13:25 Uhr - Autor: Rathaus - HAUSHALT 2013
Hier noch einmal die Frage mit einer Antwort:
Was passiert mit dem Kassenkredit 2012 (ca. 20 Mio EURO)?
Ist er zum 31.12.2012 getilgt?
Nach aktuellen Hochrechnungen können wir nicht davon ausgehen, dass
die Stadt Oberursel (Taunus) ohne Kassenkredite in das nächste Jahr geht.
Insofern wird ein Kassenkredit zum Ende des Jahres vorhanden sein. Welches
Volumen dieser Kassenkredit haben könnte hängt letztlich noch von der
Liquiditätsentwicklung der folgenden zwei Monate ab.

Wenn nicht, wird er zum langfristigen Kredit am 01.01.2013 hinzugerechnet?
Langfristige Kredite können nur für Investitionen oder Investitionsförderungs-
Maßnahmen aufgenommen werden. Die Finanzierung von Investitionen/
-förderungsmaßnahme durch Kassenkredite ist nicht statthaft. Eine
Hinzurechnung kann hier also nicht vorgenommen werden.

Allerdings wird das Kassenkreditvolumen natürlich in der Gesamtschau in das
Schuldenportfolio der Stadt mit einbezogen und bewertet.

Dann betrüge der Schulden-Stand am 01.01.2013 ca.62 Mio. EURO.

Für das Jahr 2013 beträgt der neue Kassenkredit 45 Mio. EURO.

Wenn es dann wie in dem Jahr 2013 gehandhabt wird,
beträgt der Schuldenstand zum 01.01.2014 :

ca. 110.000.000 (110 Millionen) EURO.
Das Kassenkreditvolumen lt. Haushaltssatzung stellt einerseits einen hochgerechneten
Bodensatz an notwendigen Kassenmitteln und einen weiteren Betrag dar, welcher
unterjährige Schwankungen auffangen soll.
Das Volumen von 45 Mio. EUR stellt also lediglich den höchstmöglichen Aufnahmerahmen
an Kassenkrediten zur Sicherung der Liquidität der Stadtkasse dar.
Es kann nicht zwingend davon ausgegangen werden, dass dieser Aufnahmerahmen
vollständig zum Ende des Jahres 2013 ausgenutzt wird.

Auch stellt die Ermächtigung der Kassenkredite in der Satzung den Gesamtbetrag aller
laufenden Kassenkredite dar. Eine Kumulierung der jeweiligen Jahresermächtigungen
ist nicht vorgesehen. Insofern wird hier jeweils auf den zulässigen Gesamtkassenkredit-
rahmen jahresunabhängig abgestellt.

Viele Grüße aus dem Rathaus
Gabi Wölki

Antworten Zitieren02.11.2012 14:29 Uhr - Autor: ?MERLIN! - HAUSHALT 2013
. . . uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii . . .

@Rathaus:
Erst mal vielen Dank für die wirklich prompte Antwort.

Allerdings -
Nach meinem Verständnis betragen unsere Schulden zum 13.12.2013:
1. Langfristige Schulden - ca.40 Mio EURO
2. Kassenkredit 2012 (derzeit ca. 20 Mio EURO) plus Aufstockung 2013 = max. 45 Mio.EURO.

Ergibt insgesamt zum 31.12.2013 einen Schuldenstand von :
ca. 65 Millionen EURO

Wie hoch wird dann unser Schuldenberg im Jahre 2014 sein ...?


oder gilt die neueste "Haushälter-Mathematik-Formel"
1+1 ist und bleibt 1 und nicht 3 ...?

Antworten Zitieren02.11.2012 23:57 Uhr - Autor: B+L - HAUSHALT 2013
Die Antworten von "Rathaus" wurden in einer persönlichen Nachricht als "Hammer!" bezeichnet:

Zahlen würden Entwicklungen greifbar machen:
Der Kreditbedarf beschleunige sich - und dann auch noch ein Neubau eines HallenSportbads!
Geisenheim drohe die Schliessung, weil der Kreis (wenn die Gemeinde unter den Schutzschirm käme) keine Zuschüsse mehr für das Familienbad zahlen dürfe.

Ob da in der Antwort der Stadt schon ein höherer Kreditbedarf angedeutet werde??? Möglich sei alles! Für 2013 sei erstmals auch ein Kredit für die BSO eingeplant? Die 20 Mio. € seien gemäss Kämmerer Schorr in der Bürgerversammlung schon nach 10 Monaten erreicht.
Stehen wir zum Jahresende davon ausgehend bei 25 Mio. €?
Weniger als 20 Mio. € dürften es nicht sein.

Zu den Kassenkrediten kämen noch Darlehen im Volumen von 43 Mio. € hinzu. Bisher sei man davon ausgegangen, dass 100 Mio. € Schulden erst Ende 2016 erreicht werden. Jetzt könnten 110 Mio. € schon Anfang 2014 - drei Jahre!! früher - erreicht sein?
Es handele sich immerhin um wohlüberlegte Aussagen in einem öffentlichen Forum - kurz nach der Bürgerversammlung!
Und dies mache nachdenklich! Vielleicht sei es noch schlimmer als öffentlich zugegeben?

A hoi...

Antworten Zitieren03.11.2012 01:17 Uhr - Autor: ?MERLIN! - HAUSHALT 2013
. . . uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii . . .

"... Das bisschen Haushalt ..."


Antworten Zitieren04.11.2012 01:04 Uhr - Autor: B+L - HAUSHALT 2013
Mittlerweile ist auf meinem Mail-Account mehr los als in diesem bescheidenen Forum:

Gerade bekam ich eine Mail mit dem Betreff "Ein letzter Versuch"

Es erscheine mit Blick auf das Gemeinwohl sinnvoll, alle Fraktionen zu einem workshop zügig einzuladen.

Es ginge immerhin um die Sanierung der Finanzen der Stadt - also um > 100 Mio. € - und nicht nur um die mit 12,5 Mio. € zu quantifizierende Haushaltssanierung!

Aufgrund des vorliegenden Entwurfs des HH-Sicherungskonzept sei im Januar eine Ausgabensperre durch die Kommunalaufsicht zu befürchten, weil denen die Ernsthaftigkeit mit Blick auf Einsparungen und Sanierung der Finanzen aufgrund der vorliegenden Entwürfe nicht ausreichen würden.
Dies auch vor dem Hintergrund des Beschlusses zum Bau des HallenSportbades* (Bau- und Unterhaltskosten von 44 Mio. € bzw. 32 Mio. € Liquiditätsbelastung bezogen auf den Abschreibungszeitraum von 30 Jahren)!

Der damit verbundene Abbau liquidierbarer Grundstücke zur Finanzierung anderer Investitionen ab 2016 und die Folgekosten müssten über Steuer- und Abgabenerhöhungen abgefangen werden.

Nach dem Beispiel der Stadt Köln spräche auch mit Blick auf die Inanspruchnahme des Kassenkredits vieles für eine sofortige Haushaltssperre. Es gelte, mit dem Sparen als Ergänzung von Steuererhöhungen ab 2013 und nicht erst in 2014 sofort zu beginnen!

Die Strukturierung der Themen sei ein Ansatz zum Abwägen der alle Bürger betreffenden Gemeinschaftsinterssen gegenüber Partikular- und Einzelinteressen unter Berücksichtigung von Vor- und Nachteilen sowie wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Gesichtspunkte.

Das Thema Bürgerbeteiligung habe gewonnen!
Und man baue auf eine Koalition der Vernunft!

Es folgt in der Mail ein Aufruf, mitzumachen: Es ginge jenseits parteitaktischer Spielchen um unsere Stadt!

In der Fußnote noch ein beispielhaftes Szenario:

* Mal ehrlich: Würden Sie als Bank einem Familienvater, der die laufenden Ausgaben nur durch Erhöhung des Dispo-Kredits finanzieren kann, einen Kredit zum Bau eines Hauses mit Blick auf damit verbundene Mehrkosten geben - auch wenn er die Baukosten aus einer Erbschaft finanzieren könnte? Denn wie soll er die Mehrkosten für das Haus finanzieren?*

Antworten Zitieren05.11.2012 00:38 Uhr - Autor: B+L - HAUSHALT 2013
Einen hab´ ich noch (wobei der dem letzten sehr ähnlich ist):

In dieser letzten Mail wird dargelegt, wie dramatisch sich die finanziellen Rahmenbedingungen der Stadt verschlechtert hätten:

Es drohe ein Schuldenanstieg von derzeit 60 Mio. € auf >100 Mio €!
Noch 2009 - zwei Jahre vor dem Hessentag - habe die Nettoverschuldung bei nur 6 Mio. € gelegen!

In Verbindung mit der Verabschiedung des Haushalts und eines Haushaltssicherungskonzepts durch das Stadtparlament würden Steuer- und Gebührenerhöhungen in mehreren Schritten beschlossen. Dies beträfe alle Bürger in unterschiedlichem Umfang:

a..
Mieter & Hausbesitzer = weitere Erhöhung der Grundsteuer in drei Schritten

b..
Eltern = weitere Erhöhung der Kita-Gebühren in drei Schritten

c..
Hausbesitzer = Einführung von Straßenbeiträgen

Die angestrebten Mehreinnahmen inkl. Gewerbesteuer seien mit dem doppelten Volumen der angestrebten Einsparungen angesetzt.
Da dränge sich die Frage auf, wann Politik und Verwaltung mit dem Sparen durch wuchtige und nachhaltig wirkende Einschnitte beginnen wollen.
Denn trotz der Steuererhöhungen werde Oberursel bis 2020 weiter auf Pump leben müssen!
Das jährliche Haushaltsdefizit sei mit > 12 Mio. € ausgewiesen und die Schulden der Stadt stiegen kurzfristig auf über 100 Mio €.

So könne es nicht weitergehen!
Es drohe zum einen die Ablehnung des Haushalts durch die Kommunalaufsicht - und zum anderen die Streichung freiwilliger Leistungen, zu denen auch der Betrieb von Schimmbädern, Büchereien, Festen und Kinderhorten zählen würden.
Es drohe aber auch wegen der HallenSportbad-Finanzierung der Stopp von Investitionen.
Daneben bestünde ab 2015 die Gefahr, dass Investitionen und Sanierungen wegen fehlender und notwendiger Grundstücksverkäufe in Verbindung mit dem Kreditfinanzierungsverbot nicht mehr durchgeführbar sind!

Zur Vermeidung der finanziellen Handlungsunfähigkeit und zur Verbesserung bzw. Erhalt der Attraktivität des Wohn-, Einzelhandels- und Wirtschaftsstandorts seien vielfältige Anregungen oder/und Vorschläge gefordert.

Bürger sind aufgefordert, ihre Ideen einzubringen - denn es ginge um unsere Stadt (und unser Geld)

Es wird in der Mail mit einem "Danke im Voraus" aufgefordert, die Information an Freunde und Bekannte im Sinne eines Kettenbriefes weiterzuleiten und Parteien und Stadtverordnete persönlich anzusprechen.

Es könne und dürfe nicht sein, dass wir - wie im Haushaltsentwurf auf Seite 78 festgestellt wird - auf Kosten zukünftiger Generationen in Form von wachsenden Schulden leben!!!

Ein kleines PS gab es auch noch:
Zusammen mit den Schulden der städtischen Eigenbetriebe und anteiligen Schulden des Kreises (115 Mio. € = 18 % von 642 Mio. €) würde dann jeder Bürger in Oberursel mit 6.360 € haften.
Die pro-Kopf-Verschuldung läge in Dortmund bei 3.981 €. Oberursel sei nicht mehr als reiche Stadt zu positioneren!

Antworten Zitieren05.11.2012 11:02 Uhr - Autor: Kermit - HAUSHALT 2013
In dieser letzten Mail wird dargelegt, wie dramatisch sich die finanziellen Rahmenbedingungen der Stadt verschlechtert hätten.

Kann mir jemand sagen warum sich die städtischen finanziellen Rahmenbedingungen so dramatisch veränderten ?
Es muss doch einen Grund - außer Hessentag und Schwimmbad - geben ?

Und kann mir jemand sagen, wie man in Oberursel, das damit wirbt eine kinderfreundliche Stadt zu sein, mit den angekündigten Gebühren leben kann /soll ?
Wir, und wahrscheinlich viele andere Bürgerinnen und Bürger, hätten sehr große Mühe die angedrohten Grund- und Straßengebühren zu zahlen. Von 2 Arbeitnehmern arbeitet dann einer nur für Oberursels Schulden. Wie soll das funktionieren ? Denn ich soll ja nebenbei noch für mein Alter vorsorgen.

Kein Meckern, nur eine Frage.

Antworten Zitieren06.11.2012 07:58 Uhr - Autor: B+L - HAUSHALT 2013
Mein E-Mail-Hase hat gerade versucht, Kermits Frage zu beantworten:

Bis 2009 hätte Oberursel Rücklagen von mehr als 20 Mio € gehabt. Diese scheinen irgendwo versickert zu sein? Da sollten wir mal nachfragen.

Zum anderen seien teure Baumassnahmen angestossen worden. Beispielsweise seien bei der PU-Ost dramatische Kostenüberschreitungen bekannt.
Es gäbe keine Übersicht, die den Unterschied der Mehrkosten ggü. den geplanten Kosten seit 2009 greifbar mache. Auch da gälte es, nachzufragen.

Hinsichtlich des Hessentages dürfte von deutlich mehr als 6 Mio. € Kosten ausgegangen werden. Unter anderem habe der Bürgermeister in einer Ausschuss-Sitzung vehement den Standpunkt vertreten, dass die Personalkosten nicht berücksicht werden müssen, weil die Mitarbeiter ja sowieso da wären. (Mein E-Mail-Hase schwört, dass er das selbst gehört habe)

Auch sei zu hinterfragen, ob alle Projekt über die Kostenstelle abgerechnet wurden.
Die von Kermit angerissenen Fragen würden seitens der Politik nicht gestellt - egal von welcher Seite. Da drücke sich jeder. Der Haushaltsplan sei eine
problematische Quelle. Er umfasse immerhin nicht weniger als 1060 Seiten!
Es gelte auch hier, einmal nachzubohren.

Mit Bezug auf Kinderfreundlichkeit sei festzahlten, dass nur 7 der 26 Kinderbetreuungseinrichtungen städtisch sind. Die anderen würden getragen durch freie Träger bzw. die Kirchen.

Ein anderes Beispiel sei das fehlende Angebot von Kinderspielplätzen in der Innnenstadt.
Hinsichtlich der Kindergartengebühren wird darauf verwiesen, dass der Besuch von Schulen und von Universitäten kostenlos sei. Logisch sei es nicht, dass für ein fünfjähriges Kind zu zahlen sei und mit Schulbeginn die Gebühren wegfallen.

***

Neben den teuren Prestigeprojekten seien es aber auch von Dritten verursachte Kosten im Volumen von 8,9 Mio. €, aber auch unzureichende Sparanstrengungen.

Hier ein Auszug aus dem Haushaltsplan:

Personalkosten und Versorgung (nur zahlungswirksam, ohne Rückstellungen)
2009 = 16.336.450
2013 = 20.657.300
.........4.320.850


Mieten
2009 = 3.276.450
2013 = 3.849.750
..........573.300


Kostenausgleich HKJGB (Erträge ./. Aufwendungen)
2009 = 435.250
2013 = 435.250
..........0


Betriebskosten U-Bahn - U 3
2009 = 1.256.050
2013 = 1.414.000
..........157.950


Kompensationsumlage
2009 = 0
2013 = 1.064.450
........1.064.450


Zuschüsse an externe Träger (Betreuung)
2009 = 5.450.250
2013 = 7.300.150
.......1.849.900


Erhöhung Kreis-/Schulumlage (+1 v.H.)
2009 = 0
2013 = 567.000
.......567.000

__________________
Summe
2009 = 26.319.200
2013 = 35.287.900
.........8.968.700

Antworten Zitieren06.11.2012 13:30 Uhr - Autor: ?MERLIN! - HAUSHALT 2013
. . . ui, ui, ui . . .

Ja, leben wir denn in Entenhausen ?

Man könnte meinen, dass die im Rathaus noch irgendwo einen riesigen, geheimen Goldvorrat
a la Dagobert Duck gebunkert haben und dementsprechend bei ihren Ausgabensteigerungen verfahren -
Wir haben es ja ...

Da ist die Stadt z.B. mit 6 Prozent an einer privatrechtlichen GMBH beteiligt (Stadthallen GMBH).
Die anderen 94 Prozent hält eine weitere GMBH (Stadtwerke GMBH), die zu 100 Prozent der Stadt gehört.

Die Stadtwerke GMBH schreibt 1,2 Millionen Gewinn für 2011
Die Stadt macht im gleichen Jahr 11 Millionen Verlust.

Im Haushalt 2013 stehen für die Stadt ein Verlustausgleich der Stadthallen GMBH
in Höhe v. 900.000 EURO zu Buche (bei einem Anteil v. 6 Prozent) ...

Des weiteren sind die Brandschutzeinrichtungen veraltet und müssen lt. Feuerwehr erneuert werden.
Kostenpunkt. 200.000Euro
Die Stadt zahlt alles - Die Stadtwerke GMBH zahlt nichts ...

Halt, bei einem Gewinn v. 1,2 Mio EURO wäre die Stadtwerke GMBH gewerbesteuerpflichtig,
oder ...?

Gewinne werden privatisiert - Verluste werden sozialisiert ...


Ich würde die Stadthallen GMBH verkaufen. Ein privater Betreiber mit einem Top-Kongress-
und Veranstaltungsmanagement plus Gastronomie-Konzept erzielt mit Sicherheit bessere Ergebnisse, auch wenn er für das Gebäude anständige Miete bezahlt.


Oder ist die Stadthalle etwa der insgeheime - mit Beton umbaute - Goldbunker ?
Dann wäre das unbedingte Festklammern an diesem Verlustbringer erklärbar.


In Orschel (nicht Entenhausen) würde man auch in diesem Fall wohl sagen :

Mer waas es net - mer mungelt nur ...

06.11.2012 17:32 Uhr - Autor: Kermit - HAUSHALT 2013
Hallo E-Mail-Hase,
ich 3 Jahren sollen € 20 Mio "versickert" sein ? Es würde mich brennend interessieren wo.

Z.B. für die U 3 wird m.W. immer ein 3-Jahres-Vertrag abgeschlossen und ebenso wie die Fahrpreise kostet dieser Vertrag immer etwas mehr. Wenn man allerdings seine Unterschrift unter einen Vertrag setzt bei dem man keinerlei Mitsprache hat ...

Das die Kosten für den Hessentag erheblich höher waren als vom Rathaus zugegeben stand schon mehrmals in der Zeitung.

Aber auch wenn ich alles zusammenrechne komme ich nicht auf die "verschwundenen" 20 Mio.

Denn es werden doch immer wieder Grundstücke und Gebäude verkauft und bebaut und man ist stolz darauf.
Wo bleibt denn dieses Geld ?

Und ich verliere total den Überblick wie hoch die Schulden denn nun wirklich sind. Darüber wird ja auch geschwiegen. Die Zahlen ändern sich ständig.

Wie man bei diesen Zahlen allerdings wirklich ein Schwimmbad bauen will, dessen Kosten bei jeder neuen Rechnung steigen - wie das nun mal bei einem öffentlichen Gebäude so ist -, also da verstehe ich die Welt nicht mehr.
Wenn ich alle angekündigten Gebühren abgedrückt habe ist kein Geld für den Eintritt mehr da.

Antworten Zitieren06.11.2012 17:41 Uhr - Autor: B+L - HAUSHALT 2013
Hier könnt ihr nachfragen:

Öffentliche Sitzung: Haupt- und Finanzausschuss
Termin: Do, 08.11.2012 09:30 Uhr
Ort: Rathaus Oberursel

09:45 Uhr
TOP 2.
Bürgerfragestunde (direkt nach den "Mitteilungen des Magistrats")

mehr unter
https://oberursel.ratsinfomanagement.net/tops/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0Ne.LawJWu8Uq4Pi3Mi5GJ

Antworten Zitieren06.11.2012 18:27 Uhr - Autor: ?MERLIN! - HAUSHALT 2013
. . . uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii . . .

"Drachen-Center" in "RheinMain-Chinatown" ?


BM Brum plus Delegation war in China. Lt. Berichten hat man positive Gespräche über wirtschaftliche Zusammenarbeit geführt.


Wir haben an den 3 Hasen genügend Fläche, die als Gewerbegebiet ausgewiesen ist.

Die Chinesen suchen eine Zusammenarbeit mit Deutschland - evtl. mit dem Rhein-Main-Gebiet.

Lasst die Chinesen doch ein richtiges chinesisches Zentrum
("Drachen-Center in RheinMain-Chinatown") an den 3 Hasen errichten ...


Um das zu erreichen, kann der BM von mir aus mehrmals im Jahr - ganz offiziell,
mit einer kleinen Delegation - nach China reisen ...

Antworten Zitieren06.11.2012 19:09 Uhr - Autor: Kermit - HAUSHALT 2013
Wer hat denn bitte um 9:30 Zeit sich bei Veranstaltungen rumzudrücken ?

Und ich glaube die Chinesen suchen was anderes als das Gewerbegebiet, die sind mehr an Frankfurt interessiert.


Antworten Zitieren06.11.2012 21:04 Uhr - Autor: Waldbock - HAUSHALT 2013
Kermit schrieb:
> Wie man bei diesen Zahlen allerdings wirklich ein
Schwimmbad bauen will, dessen Kosten bei jeder neuen
Rechnung steigen - wie das nun mal bei einem
öffentlichen Gebäude so ist -, also da verstehe ich
die Welt nicht mehr.
> Wenn ich alle angekündigten Gebühren abgedrückt
habe ist kein Geld für den Eintritt mehr da.

Nun - genau dies ist auch eine der Auswirkungen, die ich kommen sehe. Doch Hauptsache Schulen und Vereine haben wieder was zu plantschen. Für wie lange nur, denn die bringen auch nicht das große Geld ein.

Was ist mit der Straßendingsgebühr eigentlich - diese wurde ganz kurz als 'neu' vorgestellt und dann nicht mehr weiters erwähnt... Auswirkung / Belastungsgrad? Keine Ahnung was das Zahlenmäßig bedeutet.

Es fehlt eine für den Bürger verständliche Darstellung, wohin die Unsummen, die in den letzten 3 Jahren verbraten wurden, geflossen sind. Ein Tabelle mit den jährlichen Standardkosten und Ausweisung evtl. Erhöhungen und eine Tabelle mit den außerordentlichen Kosten, wie Hessentag, Hallenbad, kostspielige Instandsetzung oder anderes Zeug halt.
Das sollte eigentlich auf 2 Seiten darstellbar sein, wenn man es vernünftig zusammenfasst. Mit einer solchen Übersicht lohnt es sich auch dann in den 1060 Seiten Haushaltsbibel zu blättern um Details zu erfahren.
Es ist ja nicht zuletzt auch unser Geld was verbrasst wurde - da kann man eigentlich auch eine verständliche, nachvollziehbare Übersicht erwarten, denke ich.

06.11.2012 21:30 Uhr - Autor: B+L - HAUSHALT 2013
Joo Waldbock,
"Transparenz" heisst das von Dir gesuchte Zauberwort !

Ich sage nur "finanzminister.htm" !
Das kapiert jeder !

Kermit, Merlin,
ich wüsste da jemanden, mit dem ihr gut über "Geschäftsansätze für chinesische und deutsche Unternehmen und Freiberufler" diskutieren könntet *grins*

Ja Kermit,
09:30 ist schon krass !
Merlin und ich rollen auf jeden Fall hin (muss ich halt auf mein Vormittagsschläfchen verzichten)


07.11.2012 12:57 Uhr - Autor: Kermit - HAUSHALT 2013
Hallo,

ja, was es mit dieser Straßengebühr auf sich hat würde uns auch sehr interessieren.
In der Zeitung stand man möchte gerne 6000 Euro Gebühr haben, egal ob was gebaut wird oder nicht.
Das sind fast 3 Nettolöhne, woher soll ich die denn nehmen bzw. von was soll/en ich/wir dann leben ?

Politiker können alle nicht rechnen, oder ? S. Berlin und Beschlüsse vom Sonntag.


07.11.2012 13:12 Uhr - Autor: ?MERLIN! - HAUSHALT 2013
. . uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii . . .

@Kermit:

"Haushälter-Mathematik-Formel":
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